Babyzimmer gestalten – ein bisschen Rosa darf´s dieses Mal sein

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Es geht rund bei uns. Um nicht zu sagen drunter und drüber. Wie ihr wisst, bin ich zum zweiten Mal schwanger. Im Oktober kommt unsere kleine Madame auf die Welt. Ein spannendes Ereignis für die ganze Familie, allen voran auch für den großen Bruder in spe. Der hilft gerade fleißig beim Gestalten des Kinderzimmers und rangiert sein altes Babyspielzeug aus. Heute zeige ich euch, wie weit wir schon mit Einrichten & Co sind.

Noch sieben Wochen bis zum errechneten Geburtstermin. Meine Babykugel wächst und damit auch meine Vorfreude auf unseren Familienzuwachs. Ich muss ehrlicherweise gestehen, dass ich mich schon sehr gefreut habe, als ich in der 25. Schwangerschaftswoche erfahren habe, dass wir ein Mädchen bekommen. Ich habe als Kind ja eher Jungs-Sachen gemacht: Ich bin auf Bäume geklettert, habe Fußball gespielt und mir dabei auch die eine oder andere Blessur zugezogen. Und rosa Klamotten fand ich per se doof.  Als zukünftige Pärchen-Mama bin ich aktuell aber dennoch der Farbkombination pink-rosa verfallen. In diesen Farben gibt es so viele süße Accessoires für Mädchenzimmer, von Klamotten ganz zu schweigen. Um nicht gänzlich dem Shoppingwahn zu verfallen, habe ich in meinem Urlaub angefangen, fleißig in den Kartons aus Tobis Babyzeit zu stöbern. Viele Strampler und Bodies sind neutral, sodass ich sie auch meiner Tochter anziehen kann. Die Neugeborenen-Größe 50/56 passt dem neuen Erdenbürger ja nur ein paar Wochen lang. In dieser Zeit werden die Sachen kaum abgetragen. Hinzu kommt, dass gebrauchte Kleidung viel hautfreundlicher für das Baby ist als neue. Sie verliert kaum Farbe, weil sie schon oft gewaschen wurde. Aus diesem Grund bin ich ein großer Fan von Second-Hand-Läden. Die schicken Kleidungsstücke fürs Baby bekommt man eh von den lieben Gratulanten geschenkt. Mein Tipp: Lasst euch überraschen!

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Beim Gestalten des Babyzimmers konnte ich mich so richtig auf unser neues Familienmitglied einstimmen. Foto: Julia Ferstl

 

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Bestens ausgerüstet: Unsere Schubladen sind voll mit Bodies und Stramplern in der kleinsten Größe. Foto: Julia Ferstl

Babyzimmer einrichten: zwischen Pragmatismus und der Liebe zum Detail

Beim Einrichten des Mädchenzimmers im Hause Ferstl, gingen wir ähnlich vor wie bei unserem Sohnemann. Anders als meine Mitbloggerin Katharina entschieden wir uns gegen einen neuen Wandanstrich. Die Farb-Vorlieben der Kids ändern sich ohnehin ständig. Besser man streicht das Zimmer erst, wenn das Kind etwas älter ist und seine Farbvorliebe etwas länger andauert. Wir entschieden uns, das Babyzimmer mit Wandtattoos aufzupeppen. Diese gibt es in verschiedensten Motiven. Sie lassen sich einfach anbringen und auch wieder entfernen. Außerdem bilden sie einen schönen Kontrast zu den Möbeln im Babyzimmer. Neben Deko braucht ein Babyzimmer auch hübsche und funktionale Möbel. Auch hier griffen wir zu Gebrauchtware. Schließlich hatten wir noch die Babymöbel, die wir vor vier Jahren für unseren Erstgeborenen Tobias gekauft haben. Da die Stücke weiß sind, sind sie absolut geschlechtsneutral. Mit ein paar neuen Glitzer- und Eulen-Knaufen an den Schranktüren und Schubladen erstrahlen die gebrauchten Möbelstücke wieder in Glanz und Gloria. Sobald das Babyzimmer eingerichtet war, habe ich mich nach den passenden Accessoires umgesehen. Passend zu den Wand-Tattoos mit Elefanten an der Wand sind mir wunderschöne Deko-Elemente mit dem Rüsseltier begegnet. Elefanten sind ja sehr behutsame und bedachte Tiere und ihre Ausgeglichenheit fasziniert mich. Diese Ruhe wollte ich auch in unser neues Kinderzimmer bringen. Bei TK Maxx habe ich zwei praktische Aufbewahrungsboxen gefunden: Ein praktisches und dekoratives Utensil für alle Eltern, die nicht irgendwann in Spielsachen versinken möchten. Ansonsten habe ich mich mit Accessoires eher zurückgehalten. Nur neue Vorhänge und ein Teppich-Läufer für den weißen Laminat-Boden mussten her, um einen zarten Kontrast zu schaffen. In die Vorhänge habe ich mich sofort verliebt, weil die Wimpel auf der cremefarbenen Gardine haargenau zu den Wand-Tattoo Farben passten. Beim Kauf des Läufers waren wir sehr vorausschauend: Liebevoll mit Zahlen und Mustern bestickt, lädt dieser unsere Tochter hoffentlich irgendwann zum lustigen Hüpfspiel ein.

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Weiße Möbel lassen sich ganz leicht mit ein paar farbenfrohen Knaufen aufpeppen. Foto: Julia Ferstl

Der Baby-Countdown und meine Gedanken laufen auf Hochtouren

Das Kinderzimmer ist also soweit fertig. Dennoch schwirren mir doch so einige Gedanken im Kopf herum, die ich für mich noch klären möchte:

  • Brauche ich eine Wärmelampe über dem Wickeltisch, wenn nebendran die Heizung ist?
  • Kann ich einfach das eine Seitenteil vom Kinderbett abmontieren und an unser Ehebett heran schieben oder brauche ich ein richtiges Anstellbett?
  • Wie oft sollte ich neue Kleidungsstücke waschen, bevor ich sie meinem Baby anziehe?

Wie ihr merkt, stellt man sich solche Fragen auch noch, wenn man zum zweiten Mal Mama wird. Ich persönlich versuche bei solchen Entscheidungen immer auf meinen Bauch zu hören. Verabschiedet euch von einer Einteilung in richtig oder falsch. „Richtig“ ist es, wenn es sich gut anfühlt. Ab September bin ich jetzt in Mutterschutz. Ich hoffe mir bleibt vor lauter Nestbautrieb noch ein bisschen Zeit zum Entspannen. Da ich noch nicht einschätzen kann, wie mein neues Leben mit zwei Kindern aussieht, weiß ich nicht wie oft ich in Zukunft für euch bloggen werde. Eins steht fest: Ich habe es fest vor.

Haltet die Ohren steif!
Alles Liebe, eure Julia

 

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4 Kommentare

  1. Hallo Julia,

    so ein schönes babyzimmer, da wird sich eure kleine wohl fühlen!

    Ich rate immer zur wärmelampe, die macht schönere Wärme als eine Heizung, und die ist auch schnell im Sommer verfügbar, wenn es mal nicht so warm ist ;).

    Alles gute für den Endspurt!
    Viele grüße,
    Sonja

  2. Das Babyzimmer ist wirklich romantisch eingerichtet.
    Jetzt fehlen nur noch ein paar Spielzeuge. Welcome to
    the baby !!

  3. Ein zauberhaftes Zimmer, echt liebevoll eingerichtet. Ich bin noch keine Mutter, aber freue mich auch wenn ich vielleicht mal ein Mädchen bekomme und mich austoben darf, mit Tütü und allem drum und dran. Die Gardine mit Wimpelkette finde ich genial. Danke fürs Teilen. Euch alles Gute und ich hoffe Euch bleiben die langen Nächte, xx, Kaja

  4. Hi Julia,
    Also eine Wärmelampe kannst du dir sparen. Das Baby ist ja nie lange nackt auf dem Wickeltisch und die Heizung reicht vollkommen. Ein Beistellbett hatten wir auch nicht. Wir haben einfach das Gitterbett direkt neben das Bett geschoben. Ging auch. Und die neuen Kleidungsstücke würde ich persönlich vielleicht zwei oder dreimal waschen. Aber das ist alles nur meine eigene Meinung.
    Wünsche euch viel Freude mit dem neuen Kinderzimmer. Sieht sehr gemütlich aus.

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