In diesem Jahr hat mich die Vorfreude auf Weihnachten früh gepackt. Und zwar so früh, dass ich sogar schon Lebkuchen gebacken habe – vor dem ersten Advent. Das gab es bei mir noch nie! Also dachte ich mir, ich könnte doch daraus eine Bloggeraktion machen: Unser Lieblings-Weihnachtsgebäck.

Selbstgemachte Nürnberger Lebkuchen. Foto: A. Muckelbauer
Meine selbstgebackenen Lebkuchen. Foto: A. Muckelbauer

Auf Facebook fragte ich meine fränkischen Blogger-Kolleg(inn)en, ob sie Lust hätten, ihre Lieblingsrezepte für Weihnachtsgebäck mit mir zu teilen. Die Resonanz war super. Also planten wir, auf unseren Blogs eine Weihnachts-Rezeptkette zu veröffentlichen:

1. Ich starte die Rezeptkette mit diesem Lebkuchen-Rezept und poste den Link dazu in unseren Facebook-Thread.
2. Jeder Blogger, der mitmachen möchte, veröffentlicht in seinem Blog ebenfalls ein Rezept für sein Lieblings-Weihnachtsgebäck und fügt den Link dazu in unseren Facebook-Thread ein.
3. Jeder Blogger verlinkt in seinem Post das Rezept des Bloggers, der über ihm im Thread steht. So entsteht dann eine Weihnachtsrezept-Kette mit unseren besten Plätzchen und Co.
4. Am Ende werde ich diesen Beitrag aktualisieren und alle eure Rezepte in meinem Blog verlinken. So könnt ihr in Ruhe stöbern, Plätzchenrezepte testen und den anderen Bloggern Feedback geben.

So, nun genug gequatscht – jetzt geht es ans Lebkuchen backen.

Nürnberger Lebkuchen backen – so geht’s

Früher war ich kein großer Lebkuchen-Fan, obwohl ich in der für seine Honigkuchen bekannten Stadt Nürnberg aufgewachsen bin. Das änderte sich allerdings, als ich die Lebkuchen meiner Schwiegermama probierte: Sie schmeckten fantastisch, fast besser als die Nürnberger Elisenlebkuchen. Oft kocht und backt die Mutter meines Mannes nach Gefühl, doch zum Glück gab es für die Lebkuchen ein Rezept. Dieses Lebkuchen-Rezept möchte ich heute mit euch teilen.

Weihnachts-Lebkuchen im Ofen. Foto: A. Muckelbauer
Hier backen meine Lebkuchen im Ofen. Foto: A. Muckelbauer

Für ca. 45 kleine Lebkuchen braucht ihr:

5 Eier
250 g Puderzucker
2 EL Honig
2 TL Zimt
1 TL Lebkuchengewürz
1 Prise Salz
100 g Mandeln gemahlen
100 g Mandeln gehackt
100 g Haselnüsse gemahlen
100 g Haselnüsse gehackt
200 g Orangeat, fein gehackt (Mixer oder Pürierstab)
200 g Zitronat, fein gehackt (Mixer oder Pürierstab)
Backoblaten (klein)
Schoko- oder Zuckerglasur

So backt ihr die Lebkuchen

1. Schlagt Eier, Puderzucker und den Honig schaumig auf. Anschließend gebt ihr die restlichen Zutaten dazu und verrührt den Teig sorgfältig.
2. Stellt den Teig circa 3 Stunden lang kühl.
3. Legt Backpapier auf euer Backblech und breitet die Backoblaten darauf aus. Danach häuft ihr auf jede Backoblate etwas Lebkuchenteig.
4. Schiebt das Blech in den Ofen und lasst die Lebkuchen bei 150 Grad Celsius und Ober-/Unterhitze etwa 25 Minuten lang backen. Wenn sie am Rand fest und in der Mitte etwas weicher sind, sind die Lebkuchen fertig.
5. Bestreicht das Weihnachtsgebäck mit Schoko- oder Zuckerglasur, sobald es abgekühlt ist.

Lebkuchenrezept – einfach und lecker. Foto: A. Muckelbauer
So sehen die fertigen Lebkuchen aus. Foto: A. Muckelbauer

Ich hoffe, euch schmecken die Lebkuchen genauso gut wie mir. Falls ihr weitere Weihnachts-Rezeptideen braucht, könnt ihr euch gerne im Wohnsinns-Blog umsehen. Dort findet ihr eine Anleitung für einen Plätzchen-Elch mit Vanillekipferln.

Doch auch bei meinen Blogger-Kolleginnen gibt es leckeres Weihnachtsgebäck zum Selbermachen:

  • Olga von familienpunsch.de hat ebenfalls Lebkuchen gebacken – aber nach einem anderen Rezept. Schaut doch mal vorbei und probiert auch dieses Rezept aus.
  • Rezepte für Linzer-Engel und Schokobrot-Keks-Konfekt findet ihr bei Marie von fausba.de. Zudem könnt ihr dort an einem Gewinnspiel für eine Silikon- und eine Vollbackform teilnehmen.

Ich beschäftige mich gerne mit Heimwerken, Wohnungs- und Gartengestaltung und hoffe, dass euch meine Beiträge hilfreiche Inspirationen geben.

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