Content ist sexy – das haben wir beim #Contentday16 in Salzburg gelernt

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Email this to someone

Schon lange haben wir darauf hin gefiebert, nun war es endlich so weit: Am 15. April fand der dritte Contentday in Salzburg statt. Wir waren vor Ort und haben eine Menge über gute Inhalte und deren Vermarktung im Internet gelernt.

Wie bereits im vergangenen Jahr fand der Contentday im Kavalierhaus im Salzburger Stadtteil Kleßheim statt – eine tolle Location mit schönen Veranstaltungsräumen und einem idyllischen Außenbereich. Ines , Conny und alle anderen Helfer der Agentur Punkt & Komma haben auch dieses Jahr ihr Bestes gegeben, damit die Veranstaltung ein voller Erfolg wird. Erfahrene Speaker teilten ihr Wissen mit uns. Darüber hinaus gab es eine leckere Verpflegung und – unser Highlight – eine Fotobox am Veranstaltungsort und auf der Party danach.

Contentday 2016, Salzburgm Kavalierhaus, Foto: Alexandra Potthof

Auf dem Contentday gab es eine gute Verpflegung mit Häppchen und Getränken. Foto: Alexandra Potthof

Unsere Highlights vom Contentday 2016

Bereits in der Keynote von Klaus Eck fiel ein Satz, der bei uns hängen blieb: „Sollte Ihr Jobtitel Social Media Manager lauten, dann sorgen Sie dafür, dass dieser schnellstens geändert wird.“ Generell plädiert Klaus Eck dafür, Content-Silos – also einzelne Abteilungen, die bestimmte Content-Kanäle pflegen – in Unternehmen aufzubrechen. Stattdessen gilt es, eine gemeinsame Content-Strategie  zu erarbeiten, die das Unternehmen als Ganzes voranbringt.  Auch ich halte das für sinnvoll. Dennoch bin ich der Meinung, dass es für die einzelnen Content-Kanäle Spezialisten geben muss, die die Inhalte bestmöglich in Szene setzen.

Contentday 2016, Salzburg, Gebäck, Foto: Alexandra Potthof

Das Auge isst mit: Liebevoll angerichtete Häppchen. Foto: Alexandra Potthof

Spannend war auch Karim-Patrick Bannours Vortrag über Mobile Messengers und Livestream. Der Autor des Social Media Bestellers „Follow me!“ ist überzeugt, dass Apps und Webseiten in Zukunft durch Chat Bots in Mobile-Messengern verdrängt werden. Ein Chat Bot ist eine künstliche Intelligenz, die mit dem Nutzer spricht und ihn beispielsweise durch einen Bestellprozess begleitet. Diese Bots könnten bald viele Schritte im Mobile Web erleichtern: Warum sich mühselig mehrere Apps installieren, wenn ein Chat Bot im Messenger alle App-Dienste in sich vereinen kann? Wenn ich über den Chat Bot eine Pizza bei meinem Lieblingslieferanten bestellen oder mir ein Taxi ordern kann? Das ist ein Zukunftsszenario, welches immer mehr Form annimmt: Facebook hat bereits eine Schnittstelle entwickelt , mit der Unternehmen Chat Bots programmieren können.

In eine ähnliche Richtung ging auch der Vortrag von Daniel Rehn über die Zukunft von Social Media. Laut Rehn drehen Messenger-Dienste den klassischen Social Media Kanälen den Hahn zu. So kommt es, dass die Konsumenten in den klassischen Social Media Kanälen lediglich Informationen einholen und sich anschließend mit ihren Freunden in den privaten Communities im Messenger austauschen. So werden soziale Medien zu Content-Dealern, während die Interaktion im Messenger stattfindet. Um mit potenziellen Kunden in Kontakt treten zu können, müssen Unternehmen auch in den Messengern präsent sein. In Asien ist das bereits gelebte Realität. Nutzer von asiatischen Messaging-Diensten wie WeChat und Line haben neben ihren Freunden auch Unternehmen in ihrer Kontaktliste. Sie bekommen über den Messenger beispielsweise Rabattcodes oder Gutscheine von den Firmen und können diese direkt einlösen.

Fotobox, Contentday 2016

Mit Brille, Fliege und Melone: Julia und ich auf dem Contentday in Salzburg.

Fotobox, Contentday 2016

Julia und ich hatten unseren Spaß mit der Fotobox.

Anders als am Contentday 2015  gab es diesmal auch spannende Content-Workshops. Ich besuchte den Workshop Von der Strategie zum Content von Judith Erlfelder. Anhand der Marken Audi und BMW zeigte uns Judith, dass sich starke Marken klar zwischen den verschiedenen Kunden-Bedürfnissen verorten lassen: Diese sind Balance (Sicherheit, Stabilität), Dominanz (Status, Macht, Autonomie) und Stimulanz (Fantasie, Genuss, Entdeckung von Neuem). Sie zeigte, dass die Marke BMW auf andere Kundenbedürfnisse setzt als die Marke Audi. BMW („Freude am Fahren“) spricht den Abenteuer- und Freiheitsgeist an und beflügelt eher das Bedürfnis nach Stimulanz. Audi hingegen stimuliert mit seinen Slogans – beispielsweise „Vorsprung durch Technik“ – eher das Bedürfnis nach Dominanz. Opel hingegen hat keine einheitliche Content-Strategie. Diese Marke bedient alle drei Bedürfnisse und kann sich deshalb nicht so nachhaltig positionieren. Das Wichtigste für Unternehmen ist also, sich über seine Kernbotschaft klar zu werden und alle Content Marketing und Werbemaßnahmen darauf auszurichten.

Das Gelernte wendeten wir anschließend gleich in einer Gruppenarbeit an. Die Aufgabe lautete: Ihr führt eine Eisdiele und stellt veganes Bio-Eis selbst her. Was ist eure Kernbotschaft und auf welche Marketing-Maßnahmen setzt ihr? Innerhalb von ein paar Minuten entwickelten die Gruppen kreative Konzepte mit passenden Vermarktungsideen und knackigen Slogans. Das machte spaß und die Teilnehmer lernten sich dabei gegenseitig besser kennen.

Nach einem langen Tag mit spannendem Input ließen wir den Abend in der Bar Monkeys ausklingen. Auch hier war für leckere Burger und Getränke gesorgt. Gerne kommen die Wohnsinnigen im nächsten Jahr wieder zum Contentday nach Salzburg.

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Email this to someone
Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

2 Kommentare

  1. Ich kannte den Contentday in Salzburg noch gar nicht 🙂 Und es war sogar schon der 3. Auf jeden Fall klang er sehr interessant, da konnte man bestimmt viel draus lernen und die Häppchen sahen auch lecker aus! Am meisten gefallen mir die Fotos aus der Fotobox!
    Liebe Grüße
    Jana

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.