Gartenarbeit im Herbst: So wird der Garten fit fürs neue Jahr

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Bevor der erste Frost kommt, ist es Zeit, den Garten winterfit zu machen. Auch ich machte mich ans Werk und verpasste meinen Sträuchern einen neuen Schnitt.

Werkzeuge für die Gartenarbeit. Foto: K.-U. Häßler / fotolia.com

Werkzeuge für die Gartenarbeit im Herbst. Foto: K.-U. Häßler / fotolia.com

 

Im Garten habe ich ein Beet, das mir schon länger nicht mehr gefällt. Der Grund: Es befinden sich Rosensträucher darin, die früher nicht gestutzt wurden und deshalb ziemlich karg aussehen. Das wollte ich ändern. Ich beschloss zwei Rosengewächse durch andere Pflanzen zu ersetzen und die restlichen Sträucher in meinem Garten zurückzuschneiden. Das Zurechtschneiden von Pflanzen im Herbst ist wichtig, damit diese im Frühjahr dichter austreiben. Allerdings sollte der Zuschnitt vor dem ersten Frost erfolgen. Schließlich brauchen Pflanzen genug Zeit, die Schnittstellen zu versiegeln. Schaffen sie es nicht, friert die „Wunde“ ein.

 

Weniger ist manchmal mehr

Sträucher und Bäume darf man ruhig großzügig zurückschneiden, doch es sollte nie mehr als die Hälfte der Pflanzenkrone abgeschnitten werden. Sonst geht zu viel Lebenskraft verloren. Für Gehölze eignet sich ein Auslichtungsschnitt. Dabei sind vor allem die Äste zu stutzen, die kein Laub tragen. Bei Stauden sind lediglich die alten Blütenstände zu entfernen, ein weiterer Zuschnitt ist im Zuge der Gartenarbeit im Herbst nicht nötig.

Nachdem ich die Büsche und Sträucher zurückgeschnitten hatte, machte ich mich an die Umgestaltung des Beetes. Auf dem Foto unten seht ihr meine beiden größten und kärgsten Rosengewächse. Diese entfernte ich zugunsten anderer Pflanzen.

 

Beet mit großen, kargen Rosensträuchern.

So sah mein Beet ursprünglich aus. Im Zentrum des Fotos seht ihr die beiden kargen Rosensträucher. Foto: Alexandra Potthof

 

Kleingeschnittener Rosenstrauch.

Die zurückgeschnittenen Rosensträucher sind bereit zum Ausgraben. Foto: Alexandra Potthof

 

Das Loch nach dem Ausgraben der Rosenwurzel.

Hier seht ihr das Loch. Zum Glück sind Rosenwurzeln nicht allzu tief. Foto: Alexandra Potthof

Zuerst schnitt ich die Rosen bis auf ein paar Zentimeter ab und grub anschließend die Wurzel mit dem Spaten aus. Danach pflanzte ich den Lavendel nach vorne, damit ich ihn von der Terrasse aus gut sehen kann.

Beet mit Lavendel und Lorbeerkirschen-Pflänzchen.

Vorne im Beet ist der Lavendel zu sehen. Das kleine Pflänzchen dahinter ist der Lorbeerkirschen-Strauch. Foto: Alexandra

An einer anderen, etwas ungünstigen Stelle meines Gartens ging eine Lorbeerkirsche auf. Diese setzte ich nun dorthin, wo eines meiner Rosengewächse war. Wenn die Lorbeerkirsche etwa einen Meter hoch ist, bietet sie einen guten Sichtschutz zur Terrasse. Ich bin schon gespannt, wie lange das dauert. Wisst ihr auf welche Wartezeit ich mich ungefähr einstellen muss?

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2 Kommentare

  1. Gartenarbeit macht schon Spaß, vor allem wenn das Wetter dazu noch passt.
    Schön dokumentiert, die Pflege der Rosen – die möcht ich nächstes Jahr dann zur Blüte sehen…

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