Winterlichen Teelichthalter basteln

Steht euch im Winter der Sinn nach Romantik und Kerzenschein? Wie wäre es mit einem selbstgemachten Holz-Teelichthalter? Ich zeige euch, wie ihr schnell und einfach einen winterlichen Kerzenständer bastelt.

Wie so oft inspirierte mich die Deko einer Freundin zu diesem Blogbeitrag. Als ich bei ihr zu Besuch war, zeigte Sie mir einen wunderschönen Holz-Teelichthalter, den ihr Bekannter selbst gemacht und ihr zu Weihnachten geschenkt hat. Eigentlich ist es gar nicht schwer, so einen Teelichthalter zu basteln. Ich zeige euch, wie es geht.

Teelichthalter basteln. Foto: A. Muckelbauer
So sieht der selbstgemachte Holz-Teelichthalter aus. Foto: A. Muckelbauer

Holz-Teelichthalter basteln

 

Werkzeug-IconMaterial-Icon
– Stichsäge
– Holzspalter oder Axt
– Schleifpapier und ein Stück Holz
– Bohrschrauber mit Forstnerbohrer 40 mm
– Baumstamm, am besten Birke
– Teelichter
– Edding

Euren Teelichthalter könnt ihr im Prinzip aus jedem Holz basteln. Von Harthölzern wie Kirsche rate ich allerdings ab, weil sie schwerer zu bearbeiten sind. Ich persönlich finde Birke am schönsten, weil die weiße Rinde dem Kerzenständer das gewisse Etwas gibt.

Egal, für welches Holz ihr euch entscheidet – zuerst müsst ihr den Stamm mit der Stichsäge auf die gewünschte Länge bringen. Anschließend spaltet ihr das Holz der Länge nach mit einer Axt oder einem Holzspalter. Nun umwickelt ihr ein etwa faustgroßes Stück Holz mit Schleifpapier und schleift die Innenseite des Birkenstamms sowie die Kanten gut ab.

Entscheidet euch, wo im gerundeten Bereich des Holzscheits Kerzenlöcher entstehen sollen. Dort markiert ihr die Mittelpunkte dieser Löcher mit einem Edding. Danach befestigt ihr den 40 Millimeter großen Forstnerbohrer an eurem Bohrschrauber. An den markierten Stellen bohrt ihr 25 Millimeter tiefe Löcher für die Teelichter. Zuletzt müsst ihr nur noch den Staub wegpusten, die Teelichter hineinstellen, anzünden – fertig.

Holz-Teelichthalter basteln. Foto: Robert Grabbert
Romantisch leuchten die Kerzen im Dunklen. Foto: Robert Grabbert

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