Mit einfachen Tricks den Keller aufräumen

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Viele Dinge, die nicht in der Wohnung gebraucht werden, landen im Keller. Aber der ist irgendwann voll und unübersichtlich. Da hilft nur eins: Den Keller aufräumen.

Keller aufräumen, Ordnung im Keller, Foto: Katharina Richterstetter

Mein Kellerabteil bietet genügend freie Fläche, um bequem an alle Kisten und Schränke heranzukommen. Foto: Katharina Richterstetter

Den Keller großzügig ausmisten

Ich verstehe alle, die ungern Dinge wegwerfen. Mir geht es genauso. Aber ich muss zugeben, dass sich das Ausmisten im Nachhinein gut anfühlt. Nur das Aufraffen fällt schwer. Damit ihr wieder Stauraum für eure wirklich wichtigen Habseligkeiten erhaltet, hilft dieses Vorgehen:

1. Weg mit dem Müll: Alles, was kaputt oder beschädigt ist, könnt ihr zu den entsprechenden Müllcontainern oder auf den Wertstoffhof bringen. Egal ob gebrochener Bilderrahmen oder kaputte Bohrmaschine. Dinge, die ihr bisher nicht geschafft habt zu reparieren, solltet ihr ebenfalls wegwerfen.

2. Weg mit ungenutzten Gegenständen: Damit meine ich Sachen, die in die Kategorie „Das kann ich nochmal brauchen“ fallen, aber seit Monaten im Keller liegen. Dazu gehören beispielsweise Elektrogeräte, Sportgeräte, Deko-Artikel oder Kleidung.
Diese ungebrauchten Gegenstände müssen aber nicht zwangsläufig im Müll landen. Fragt im Bekanntenkreis herum, vielleicht kann sie jemand tatsächlich nutzen? Darüber hinaus sind Kleinanzeigenportale im Internet empfehlenswert. Hier könnt ihr sofort eine Verkaufsanzeige erstellen.
Mit dem Vorsatz, alle Dinge beim nächsten Flohmarkt zu verkaufen, habe ich persönlich schlechte Erfahrungen gemacht. Meiner Meinung nach funktioniert das bei Flohmarktfans, die regelmäßig als Käufer oder Verkäufer auf Flohmärkte gehen. Da ich nicht dazuzähle, ist das für mich mittlerweile keine Option mehr.

3. Weg mit den Schätzen: An Urlaubsmitbringseln, Geburtstagsgeschenken oder dem ersten selbst gemalten Bild des kleinen Neffen hängen Emotionen und schöne Erinnerungen. Daher fällt es schwer, sie endgültig wegzuwerfen. Doch wenn ihr diese Dinge bereits in den Keller geräumt habt, könnt ihr sie auch gleich ausmisten oder weitergeben.

Aufbewahren mit System

Möbel:
In Baumärkten und Möbelhäusern gibt es spezielle Regal- und Schranksysteme für den Keller zu kaufen. Je nach Größe eures Kellers kann das ganz schön ins Geld gehen. Ausrangierte Regale, (Kleider-)Schränke und Kommoden dienen genauso gut der Aufbewahrung. Daher habe ich ein Bücherregal und eine kleine Kommode behalten und nutze sie als Stauraum.

Keller ausräumen, Kleidung aufbewahren, Schuhe aufbewahren, Foto: Katharina Richterstetter

Kleidung und Schuhe sind in Umzugskartons und Stoffkleiderschränken verstaut. Foto: Katharina Richterstetter

Kleidung und Schuhe:
Meine ausrangierten Möbel reichen nicht für alle meine Sachen im Keller aus. Deswegen besorgte ich mir zusätzlich günstige Stoffkleiderschränke im Baumarkt für circa 15 Euro pro Stück. Darin bewahre ich Winterjacken, schicke Kleider und Anzüge auf. Neben den Stoffschränken eignen sich auch Umzugskartons und große Plastikboxen mit Deckel für das Aufbewahren von Schuhen und saisonalen Kleidungsstücken. Wichtig ist, dass alle Aufbewahrungsorte mit Kleidung oder Schuhen verschließbar sind. So stauben die Dinge nicht ein.

Keller aufräumen, Bücher lagern, Foto: Katharina Richterstetter

Bücher und Unterlagen, die selten benötigt werden, stehen in einem Regal. Foto: Katharina Richterstetter

Bücher und Ordner:
Gibt es Bücher, die ihr ab und zu braucht, aber nicht in der Wohnung haben wollt? Dann macht es Sinn, diese in ein Bücherregal im Keller zu stellen. So kommt ihr leicht an sie heran und braucht nicht in einem Karton voller Bücher zu wühlen. Auch Seminarunterlagen oder Ordner mit Dokumenten sind schnell zur Hand.

Keller aufräumen, Blumentöpfe, Balkonkästen, Foto: Katharina Richterstetter

An der Trennwand und in den grauen Balkonkästen befinden sich alle Pflanzentöpfe. Foto: Katharina Richterstetter

Utensilien für Pflanzen und Balkon:
Balkonkästen, Blumenerde und Pflanzenübertöpfe sind durch ihre unterschiedliche Größe und Form schwer in einem Regal zu stapeln. Daher hängen meine Balkonkästen an einer Trennwand meines Kellerabteils. Zudem hatte ich von meinem letzten Umzug noch große Plastikkisten, in die ich alle Übertöpfe und angebrochenen Säcke mit Blumenerde stellte.
Balkontisch und Balkonstühle stehen in der gleichen Ecke und sind mit einer alten Decke vor Staub geschützt.

Große oder unhandliche Stücke:
Mit Gitarrenkoffern, Lampenschirmen und Tüten voller Weihnachtsdekoration spielte ich Tetris. Das bedeutet, dass ich diese Sachen thematisch sortiert auf die vorhandenen Möbel stapelte (siehe erstes Bild). So liegen weniger Einzelteile auf dem Boden herum.

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3 Kommentare

  1. Ein toller Post und bestimmt sehr hilfreich für alle, die in ihrem keller ein wenig Ordnung schaffen wollen oder sollten. Ich habe das Problem zum Glück nicht, wobei ich hier in der Wohnung auch mal etwas ausmisten könnte. So viele Sachen liegen nur im Schrank rum.
    Liebst Michelle von beautifulfairy

    • Katharina Richterstetter

      Hallo Michelle,
      danke dir! Ja in manchen Ecken in der Wohnung sammelt sich auch vieles an, Ausmisten ist immer eine gute Idee 🙂
      Viele Grüße! Katha

  2. Daumen hoch für diesen ordentlichen Keller. Muss unseren auch mal aus- und aufräumen, damit wir endlich mal wieder Platz haben.

    Liebe Grüße
    Bea

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