Neue Mitbewohner bei Franzi – turbulente Zeiten mit unseren Kätzchen

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Darf ich vorstellen: Meine neuen Mitbewohner Pixel und Muffin. Seit fünf Wochen leben die beiden Kätzchen in meiner Wohnung. Wie es dazu kam, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Unsere neuen Mitbewohner: die zwei Kätzchen Pixel und Muffin. Foto: Franziska Schönbach

Unsere neuen Mitbewohner: die zwei Kätzchen Pixel und Muffin. Foto: Franziska Schönbach

Zugegeben, meine beiden neuen Mitbewohner sind noch etwas unreif und verlieren ständig Haare, aber ich möchte sie um nichts in der Welt mehr eintauschen. Pixel und Muffin bringen Leben in die Bude – und neue organisatorische Herausforderungen.

Wie es dazu kam

Ende November waren wir zu einem gemütlichen Abend bei Freunden eingeladen. Sie zeigten uns Fotos von Babykatzen, die erst acht Wochen alt waren. Ihre Kollegen hatten sie von einem Bauernhof gerettet und zogen sie mit der Flasche groß. Die vier süßen Katzenbabys suchten dringend ein neues Zuhause. Es war Liebe auf den ersten Blick. Als Kind hatte ich zwei Katzen und ich wollte sowieso irgendwann eigene haben. Also entschlossen mein Freund und ich uns spontan, zwei Kätzchen aufzunehmen.

Zunächst mussten wir eine Woche warten, weil sich andere Interessenten wegen den Babykatzen bereits vor uns gemeldet hatten. Doch dann kam der erlösende Anruf mit der Nachricht, dass wir die beiden in zwei Tagen abholen könnten. Also musste schnell noch die notwendige Grundausstattung für die Kätzchen her:

  • Eine Transportbox
  • Ein Katzenklo
  • Katzenstreu
  • Eine Kratzmatte für die Wand
  • Näpfe für Trinken und Futter
  • Katzenfutter und laktosefreie Milch (normale Milch vertragen Katzen nicht)

Die Eingewöhnungsphase der Kätzchen

Nach der Spielstunde der Kätzchen wird erst Mal ausgiebig gekuschelt. Foto: Franziska Schönbach

Nach der Spielstunde der Kätzchen wird erst Mal ausgiebig gekuschelt. Foto: Franziska Schönbach

Kaum hatten wir die Ausstattung beisammen, durften wir die Stubentiger abholen. Damit sich die Katzen langsam an mich gewöhnen konnten, blieb ich eine Weile bei den Vorbesitzern im Wohnzimmer sitzen. Die beiden Babykatzen tauten schnell auf und kamen direkt auf mich zu, spielten und schmusten mit mir. Danach fuhr ich mit den beiden nach Hause. Die Aufregung war auf beiden Seiten groß. So ein neues zu Hause ist schließlich eine große Umstellung für die Kätzchen. Und ich war nervös, weil ich noch nicht abschätzen konnte, ob sie sich wohlfühlen. Daheim gewöhnten sich die Kätzchen jedoch schnell an die neue Umgebung und gingen mutig auf Erkundungstour im Wohnzimmer.

Die ersten zwei Tage trauten sich Pixel und Muffin nicht aus dem Wohnzimmer heraus. Das gab uns Zeit, den Rest der Wohnung katzensicher zu machen. Das solltet ihr dabei beachten:

  • Deckt die Erde eurer Pflanzen mit Alufolie ab, sonst benutzen die Kätzchen sie als Katzenklo oder Spielzeug.
  • Vergewissert euch, dass eure Pflanzen nicht giftig für Katzen sind. Wir haben beispielsweise zwei Fici, die giftig sind. Diese stehen jetzt im Schlafzimmer, in das die Kätzchen nicht dürfen.
  • Versteckt sämtliche Kabel in Kabelschächten oder befestigt sie mit Klebeband – lose Kabel sind ein willkommenes Spielzeug.
  • Räumt Ladekabel fürs Handy und Mehrfachsteckdosen weg, wenn ihr nicht zu Hause seid.
  • Sorgt dafür, dass es keine kleinen Nischen gibt, in die sich die Babykatzen zwängen können. Wir mussten beispielsweise die Lücke unter den Küchenmöbeln verschließen.
  • Gekippte Fenster sind gefährlich für Katzen. Besorgt euch deshalb einen Kippschutz, damit die Kätzchen nicht steckenbleiben.

Schon nach wenigen Tagen trauten sich die beiden überall hin. Jetzt ist nichts mehr vor ihnen sicher. Egal ob Wäscheständer, Wäscheklammer, Stifte oder Papier, sie kriegen alles zwischen die Krallen. Da heißt es aufpassen wie bei einem Kleinkind. Aber so anstrengend es auch ist, so schön ist es die beiden zu beobachten.

Mittlerweile gibt es bei uns zu Hause einen Kratzbaum und etwas Katzenspielzeug sowie ein zweites Katzenklo. Gerade wenn man den ganzen Tag unterwegs ist, kann ich euch sehr empfehlen, zwei Katzentoiletten aufzustellen, denn oft müssen beide gleichzeitig aufs Örtchen. Das erspart euch viel Wäschewaschen. Zum spielen reichen ein paar Stoffmäuse und eine Angel mit Bällchen. Speziell angefertigtes Katzenspielzeug ist kein Muss, denn kleine Katzen spielen mit fast allem, was sie in ihre Pfoten bekommen. Besonders beliebt sind Pappkartons.

Muffin und Pixel wachsen wahnsinnig schnell. Mittlerweile haben sie ihre ersten beiden Impfungen gut überstanden. Jetzt fehlt nur noch die letzte Impfung. Diese bekommen sie bald. Entwurmt wurden sie ebenfalls. Zuletzt lasse ich die Kätzchen noch kastrieren. Damit sind die Tierarztausflüge vorerst beendet.

Das Leben mit den beiden macht riesigen Spaß. Es ist schön, jeden Tag von einem schnurrenden Kätzchen begrüßt zu werden. Zudem bringen sie einen mit ihrer Tollpatschigkeit und ihrer Neugier immer wieder zum Lachen.

Habt ihr auch Haustiere? Wenn ja, wie erging es euch in den ersten Wochen? Ich freue mich über euer Feedback.

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2 Kommentare

  1. Ohhhh, die sind ja super-süß!
    Kleine Kätzchen sind so toll.
    Da könnte ich beim Spielen stundenlang zusehen.
    Wünsche Dir viel Freude an den Stubentigern!
    Viele Grüße
    Bine!

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