SEO-Day 2017 – Recap über die Online Marketing Veranstaltung in Köln

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Super Vorträge, erfahrene Speaker und leckere Häppchen – so lässt sich der Kölner SEO-Day in wenigen Worten zusammenfassen. Um was es bei dieser Veranstaltung geht und was ich dort gelernt habe, erfahrt ihr im Folgenden.

In Köln fand zum siebten Mal in Folge der SEO-Day statt, eine der größten Konferenzen für Suchmaschinenoptimierer im deutschsprachigen Raum. SEO steht für Search Engine Optimization, zu Deutsch Suchmaschinenoptimierung. Dieser Begriff fasst alle Tätigkeiten zusammen, die dazu dienen, eine Webseite besser in Suchmaschinen wie Google oder Bing auffindbar zu machen. Im Fokus stehen dabei die unbezahlten Suchergebnisse, nicht die Werbeanzeigen, die meist ganz oben in den Suchergebnissen angezeigt werden und entsprechend gekennzeichnet sind.

SEO-Day 2017 in Köln.

Bastian Grimm hält einen Vortrag auf dem SEO-Day. Foto: A. Muckelbauer

Als Blogger und Online Marketer ist es wichtig, sein SEO-Wissen stetig zu verbessern – schließlich ist diese Branche nonstop im Wandel. Zudem lassen sich auf Veranstaltungen wie dem Contentday, der Blogst oder dem SEO-Day viele gute Kontakte knüpfen. Nun stelle ich euch fünf Learnings vor, die ich vom SEO-Day 2017 mitgenommen habe.

5 Erkenntnisse aus dem SEO-Day in Köln

#1: Nutzt Daten aus Analytics und Co., um eure Snippets in den Suchergebnissen zu verbessern – Tobias Fox

Wenn ihr eine Suchanfrage in Google eingebt, erscheinen die Suchergebnisse, sogenannte Snippets. Sie bestehen aus einer Überschrift (=Title) und einer Beschreibung (=Description). Es lohnt sich, diese Snippets für eure Seite so zu optimieren, dass sie gerne von den Internetnutzern angeklickt werden. Tobias Fox plädierte in seinem Vortrag dafür, Google-Analytics- und Search-Console-Daten gezielt zu nutzen, um die Snippets zu verbessern. Bei welchen Suchanfragen rankt eure Seite auf den vorderen Plätzen? Und welche dieser gut rankenden Seiten hat dennoch eine geringe Klickrate? Das ist ein Indiz dafür, dass ihr Hand anlegen und die Snippets aussagekräftiger und emotionaler gestalten solltet.

#2: Nennt eure USPs in den Snippets – Julian Dziki

Am positivsten hebt ihr euch mit euren Snippets ab, wenn ihr darin die USPs (=Unique Selling Proposition), also die Alleinstellungsmerkmale eurer Seite, nennt. Julian hat für das perfekte Snippet folgendes Schema erarbeitet, an das ihr euch halten könnt:

Julian Dzikis Idealschema für Snippets.

#3: Verbessert eure Rankings und euren Traffic durch ein Content-Audit – Mareike Doll

Falls ihr bereits seit Jahren bloggt oder eine Website betreibt, haben sich sicher schon ein paar Artikel angesammelt, die unterschiedlich gut performen. Da könnte sich ein Content-Audit lohnen. Ein Content-Audit ist eine kritische Bewertung der Performance des vorhandenen Webseiteninhalts. Mareike Doll stellte anhand eines Praxisbeispiels vor, wie ihre Agentur einem Kunden durch ein umfassendes Content-Audit zu besseren Rankings und mehr Besuchern verholfen hat. Unter anderem wurde die Kundenseite nach einer umfassenden Analyse von doppelten Inhalten bereinigt, wichtige Themengebiete mit ausführlichen Ratgebern ausgebaut, die Keyword-Strategie überarbeitet, überflüssige Ratgeber, die kaum Besucher und Rankings vorweisen konnten, gelöscht und die interne Verlinkung verbessert.

#4: Richtet eure Seite auf die Sprachsuche aus – Gero Wenderholm

Alexa, Siri und Cortana sind nur der Anfang – neben dem Smartphone erobern immer mehr intelligente Geräte den Markt, die sich mit Sprache steuern lassen. Aus diesem Grund solltet ihr eure Website stärker auf die Sprachsuche ausrichten. Longtail-Keywords, die mehr als nur ein bis drei Worte umfassen, werden immer wichtiger. Diese deckt ihr am besten ab, wenn ihr auf eurer Website beispielsweise Frage-und-Antwort-Seiten für eure Produkte oder eure Dienstleistungen anlegt und für Featured Snippets optimiert.

#5: Optimiert die Ladegeschwindigkeit eurer Website – Sebastian Grimm

Google gestaltet unter dem Schlagwort „mobile first“ den Suchindex so, dass mobiloptimierte Webseiten bevorzugt werden. Dabei misst Google die Ladegeschwindigkeiten mittlerweile nur von den mobilen Website-Versionen, nicht mehr von Desktopversionen. Zudem experimentiert der Internet-Riese mit speziellen „Slow“-Markierungen für langsame Seiten in den Suchergebnissen. Dies schreckt Nutzer definitiv ab, auf ein solches Suchergebnis zu klicken. Daher ist es wichtig, dass ihr die Ladegeschwindigkeit eures Blogs oder eurer Website verbessert. Das könnt ihr unter anderem durch Bildoptimierung, Caching, HTTP-Komprimierung und durch das Verkleinern von CSS- und Java-Script-Dateien. Ein gutes Tool, mit dem ihr eure Seitengeschwindigkeit analysieren könnt, ist beispielsweise Page Speed Insights.

Eine SEO-Veranstaltung im Fußballstadion. Foto: A. Muckelbauer

Der SEO-Day fand in den Räumlichkeiten des Rhein-Energie-Stadions in Köln statt. Foto: A. Muckelbauer

Mir gefällt am SEO-Day besonders gut, dass die Vorträge nur zwanzig Minuten dauern. Über diese Zeitspanne hinweg kann man sich gut konzentrieren und die Sprecher bringen alles möglichst schnell auf den Punkt. Auch die Location – das Fußballstadion in Köln – finde ich super. Schon einen Tag vor der Veranstaltung finden zahlreiche Networking-Veranstaltungen statt, wie das SEO-Kicker-Turnier oder die RTL-Networking-Veranstaltung für Inhouse-SEOs, auf der ich war. Doch auch auf dem SEO-Day selbst gibt es viele Gelegenheiten, andere Online Marketer kennenzulernen und sich – beispielsweise beim Mittagessen oder bei Kaffee und Häppchen – auszutauschen.

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